Benennen wir unsere Kinder wahrheitsgetreu? Etiketten und ihre Auswirkungen.
Wie ich bereits im letzten Artikel erwähnt habe, musste ich mich einigen Etiketten entledigen, um zu der Person zu werden, die ich heute bin. Deshalb bin ich mir der Kraft solcher Etiketten bewusst. Ich weiss um die Herausforderung, frei zu werden von diesen einengenden Diagnosen und Etiketten – um in die Freiheit des wahren Reichtums der Identität und damit der wahren Persönlichkeit hineinzuwachsen.
Ich hasste meine Etiketten. Ich hasste jegliche Diagnose, die über meinem Leben gemacht wurde. Immer hatte ich das Gefühl, dass diese niemals beschreiben, wer ich wirklich bin; dennoch definierten sie mich! Es war wie, wenn ich mit angezogenen Bremsen versuchen würde, Vollgas zu geben. Ich kam nicht voran es war einfach frustrierend.
Diese Etiketten müssen nicht einmal Schimpfwörter oder eine Diagnose sein. Es kann alles sein, was wir benutzen, um unsere Kinder in einer Weise zu definieren, die weniger ist, als sie wirklich sind: Alles, was ihr Potenzial, ihre Einzigartigkeit und ihre Fähigkeit zu reifen und zu wachsen begrenzt. Alles, was wir ihnen sagen, und dabei nicht klar vor Augen haben, dass sie wunderbar, einzigartig gemacht sind, ein Segen, kostbar und wichtig. Das ihr Leben von grosser Wichtigkeit ist und somit auch ihre Gedanken und Gefühle. Als Familie haben wir beschlossen, dass wir ihnen dazu verhelfen wollen, in ihre wahre Identität einzutreten.
Wir wollen, dass sie zu Erwachsenen heranwachsen, die ihre Identität kennen. Und nichts weniger als das. Deshalb machen wir alles, was wir tun, mit diesem Ziel vor Augen:
Sie in ihre wahre Identität hinein reifen zu lassen.
Nach welcher Wahrheit leben wir?
Was ist unsere ultimative Autorität?
Das Wort Gottes. Die Bibel. Ihre Identität in Christus.
Was sagt die Bibel darüber, wer wir sind?
Hier ist eine begrenzte Liste von Attributen darüber, wer wir in Christus sind:
GELIEBT, EIN KIND GOTTES, VERGEBEN, REIN GEWASCHEN, FREI, EIN TEMPEL DES HEILIGEN GEISTES, IN DIE FAMILIE GOTTES HINEIN ADOPTIERT, MITERBE MIT CHRISTUS, GERECHT, NEU GEMACHT, HEILIG, MEHR ALS ÜBERWINDER, TEUER ERKAUFT, EIN BOTSCHAFTER CHRISTI, STARK IM HERRN, EIN FREUND GOTTES NIE ALLEIN, EIN ÜBERWINDER, MIT GESICHERTER ZUKUNFT, ERWÄHLT, GANZ IN CHRISTUS, KÖNIG PRIESTER
Sie können nicht über ihr inneres Bild hinaus leben. Ihr inneres Bild bestimmt Ihr Leben.
Ap. Everton Weekes
hyperaktiv, impulsiv, ablenkbar, Tagträumer, faul, unaufmerksam, unberechenbar, streitsüchtig, hartnäckig, reizbar, feige, rebellisch, langsamer Lerner, egoistisch, ….
„ Ich lebe mit diesem Kind; ich weiss, wie es ist! Aber das ändert natürlich nichts an meiner Liebe zu diesem Kind!“
Aber jetzt lassen Sie uns diese beiden Fenster vergleichen.
GELIEBT, EIN KIND GOTTES, VERGEBEN, REIN GEWASCHEN, FREI, EIN TEMPEL DES HEILIGEN GEISTES, IN DIE FAMILIE GOTTES HINEIN ADOPTIERT, MITERBE MIT CHRISTUS, GERECHT, NEU GEMACHT, HEILIG, MEHR ALS ÜBERWINDER, TEUER ERKAUFT, EIN BOTSCHAFTER CHRISTI, STARK IM HERRN, EIN FREUND GOTTES NIE ALLEIN, EIN ÜBERWINDER, MIT GESICHERTER ZUKUNFT, ERWÄHLT, GANZ IN CHRISTUS, KÖNIG PRIESTER
hyperaktiv, impulsiv, ablenkbar, Tagträumer, faul, unaufmerksam, unberechenbar, streitsüchtig, hartnäckig, reizbar, feige, rebellisch, langsamer Lerner, egoistisch, ….
Diese passen doch nicht zusammen, nicht wahr? Lasst uns die Einstellung haben, unsere Kinder ihre Identität in Christus zu lehren. Lernen wir sie doch so zu sehen, wie Gott sie durch Jesus Christus sieht. Natürlich werden sich Kinder –genau wie auch wir erwachsene – oft ganz anders verhalten und daneben benehmen. Aber das ist ein Verhalten, eine Haltung, nicht wer sie sind.
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- Als unser Mädchen 4–5 Jahre alt war, hat sie uns für eine Zeit ständig angelogen. Wir haben ihr nie gesagt: Du bist so eine Lügnerin! Einerseits wussten wir, dass ihr Verhalten mit Reife zu tun hat, andererseits sagten wir ihr, dass wir es gar nicht mögen, wenn sie lügt. Dass wir ihr Vertrauen wollten. Das wir glauben wollen, was sie sagt. Wir haben ihr gesagt, dass sie erstaunlich, wunderbar, geliebt und einzigartig ist, egal was die Wahrheit ist, die sie versucht vor uns zu verstecken. .
- Eines unserer Babys war sehr empfindlich auf Geräusche, Lichter, Gefühle im Raum usw. Dieses Baby wollte Tag und Nacht bei mir sein, auf mir schlafen und tagsüber herumgetragen werden. Kinderwagen, Babybettchen und Stuben wagen blieben unbenutzt, bis das Baby etwa sechs Monate alt war. Wir haben nie versucht herauszufinden, welche Diagnose zu diesem Verhalten passen würde. Wir gaben ihm einfach die Zeit, die er brauchte, die Wärme und Geborgenheit, die er brauchte, mit dem Wissen, dass dies sein Bedürfnis in dieser Phase seines Lebens war. Heute ist dieses Kind sehr ausgeglichen, reif verhält sich bei Herausforderungen souverän und es fühlt sich an, als hätte sich die ganze Investition einfach gelohnt. .
- Als einer unserer Jungs eine Zeit durchmachte, in der er sich wie ein Weichei benahm…. haben wir ihm nie gesagt: „Du bist so ein Feigling/ benimm dich nicht wie ein Mädchen.“ Niemals. Wir suchten nach Gelegenheiten, um das Vertrauen in ihm aufzubauen, dass er es schaffen kann. Dass er fähig ist. Dass er ein starker Kerl ist. Ein mutiger Junge. Das wir stolz auf ihn sind.